Kategorie: Aktuelles

Reisen pur. Nachhaltig in der Welt unterwegs.

Zwei Augsburger auf einem Nepaler Gebirge

Es gibt viele Möglichkeiten zu reisen. Schnell ins Flugzeug, ans andere Ende der Welt, für eine Woche Shopping? Oder besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad, dem Containerschiff, auf dem Pferd und zu Fuß fremde Länder und Menschen mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck kennen- und schätzen lernen? Zwei Augsburger reisten so einmal um die Welt.

Eine Reportage auf Seite 28

Heimat pur. Kreative Seifenideen – handgemacht aus den Westlichen Wäldern.

Seifenverkäuferin Pöschl im Garten sitzend

Die Seifenschmiede ist eine kleine Manufaktur in Ustersbach im Naturpark Westliche Wälder. Stefanie Pöschl verzichtet bei der Herstellung ihrer handgemachten Kosmetik- und Pflegeprodukte auf die üblichen chemischen Zusätze und verwendet stattdessen qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe sowie ausgewählte Parfumdüfte. Die studierte Landschaftsarchitektin hatte schon immer eine Vorliebe für die Verknüpfung von Natur, Kunst und Handwerk. Und die machte auch vor Pflegeprodukten nicht Halt.

Eine Reportage auf Seite 14

Lachen pur. Natürlich mit sich und anderen in Verbindung.

Drei verkleidete Clowns von der Antiheldenakademie

Grunzen, Giggeln, Gackern. Schallend oder still in sich hinein. Lachen hat viele Frequenzen und Gesichter. So unterschiedlich es sich anhören kann – Lachen ist universell menschlich, ein wesentlicher Ausdruck der Psyche, Teil des sozialen Miteinanders und wirkmächtig. „Wo herzhaft gelacht wird“, sagt Markus Sedelmaier, „hat Angst keinen Platz.“ Gemeinsam mit Miriam Brenner und This Zogg unterrichtet er an der Antiheldenakademie, Schule für Clowns in Augsburg. Alle drei sind ausübende Clowns und Experten in Sachen, die Erwachsene recht selten machen: Lachen.

Ein Interview auf Seite 36

Textilstadt pur. Nachhaltig zieht an.

Webmaschine aus den 1950er Jahren

Man kleidet sich: mal schick, mal für den Couchabend, fürs Büro oder, um im Garten zu arbeiten. Der Schrank ist voll. Beim täglichen „Was zieh ich nur an?“ vergisst man oft, wie weit der Weg eines jeden Stücks war. Vom Baumwollfeld bis in den eigenen Schrank begegnen T-Shirts, Jeans und Co Ausbeutung, giftigen Chemikalien oder auch miserablen Arbeitsbedingungen. Dass es Alternativen in einer verschwenderischen, ausbeuterischen und umweltschädlichen Branche gibt, zeigt in Augsburg, das auf eine eigene, lange Textilgeschichte zurückblicken kann, eine neue Generation textiler Akteure. Sie alle haben sich einem nachhaltigen Umgang mit Textilien verschrieben.

Eine Reportage auf Seite 6

Tour pur. Am Starnberger See in bildende Künste eintauchen.

Zwei sitzende Statuen

Begrünte Dächer, Balkone, Bilder, Figuren, Relings, Schiffstreppen – ein 4000 Quadratmeter großes Gebäude inmitten eines Parks mit lebensgroßen Objekten. Ein breiter Steg führt direkt vom Haus hinaus auf den See. Doch nicht, dass man die Füße ins Wasser baumeln lassen könnte. Der Steg geleitet in luftiger Höhe aufs Wasser.

Das 2001 eröffnete „Buchheim Museum der Phantasie“ liegt malerisch direkt am Starnberger See, im beschaulichen Örtchen Bernried. Gegründet wurde es von Lothar-Günther Buchheim (1918–2007) – Maler, Filmemacher, Fotograf, Autor (u.a. „Das Boot“), Verleger und auch Sammler. Buchheim trat früh in die Künstlerfußstapfen seiner Mutter Charlotte und erhielt schon als 14-Jähriger eine Würdigung in der „Leipziger Illustrierten“.

Eine Reportage auf Seite 31

Genuss pur. Käse – Veredelte Milch zum Dahinschmelzen.

Käse ist nicht nur lecker und enorm vielseitig. Durch die Herstellung von Käse wird vielmehr Milch haltbar gemacht. Das haben unsere Vorfahren schon vor über 10.000 Jahren erkannt, als mit der beginnenden Weidewirtschaft erstmals größere Mengen Milch zur Verfügung standen. Je nach Sorte wird aus vier bis 16 Litern Milch mithilfe von Lab oder Edelschimmel ein Kilo Käse. Käse pur ist Genuss – in unterschiedlichsten Gerichten einfach zum Dahinschmelzen.

Leckere Rezepte auf S. 17

Im Kreis pur. Das System neu denken mit zirkulärer Wirtschaft.

Schon 2010 titelte die Süddeutsche Zeitung „Die größte Müllhalde der Welt”. Gemeint war der Müllstrudel im Pazifik. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn 94 Prozent des Plastiks, das ins Meer gelangt, sinkt auf den Meeresgrund ab. Entdeckungen von Tauchrobotern im Mariannengraben bestätigen dies. Dabei ist die Plastikproblematik nur eine von vielen, wo der Mensch seine natürlichen Lebensgrundlagen zugrunde richtet und dafür auch noch enorme Mengen an Energie und Rohstoffen einsetzt.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel ist ein Verfechter der Circular Economy, die der Nehmen-Nutzen-Wegschmeißen-Mentalität mit einem Wirtschaftssystem entgegentritt, das neue Wege in der konsumorientierten Gesellschaft zeigt.

Eine Reportage auf Seite 26.

Tour pur. Von der Harburg durch Wald und Heide

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück
ergreifen, denn das Glück ist immer da.“ Zum Beispiel eine kaum einstündige Zugfahrt von Augsburg entfernt am Rande des Rieskraters. Auch wenn in Goethes Vierzeiler wohl kaum von dem mittelalterlichen Städtchen Harburg und seiner malerischen Umgebung die Rede war – glücklich macht er allemal, der Anblick der verträumten Hügellandschaft…

Eine Reportage auf Seite 20.

Wald pur. Potenzial für viele Herausforderungen

Der Wald steht vor neuen Herausforderungen, das hört man immer wieder. Der Klimawandel steht dabei ganz vorne auf einer langen Liste von Einflussfaktoren, in die sich auch der Mensch mit seinen sehr unterschiedlichen Bedürfnissen einreiht. Aber der Wald entfaltet auch ein enormes  Potenzial für Mensch und Natur. Ein Waldspaziergang mit Förster Rolf Banholzer.

Eine Reportage auf Seite 18.

Genuss pur. Quitte – Früchte der Liebe und der Fruchtbarkeit

Eine noch immer leicht übersehene Frucht ist die Quitte. In der türkischen Küche werden die goldgelben Steinfrüchte mit dem aromatischen Zitrusduft allerdings schon seit Jahrhunderten zu einem göttlichen Dessert verarbeitet: Ayva Tatlısı, in Zuckersirup getränkte Quitten mit Crème double. Quitten besitzen aber auch in Deutschland eine lange Anbautradition. Ob Gelee, tiefroter Weihnachtskonfekt oder feiner Twist zu Käse, Wild und anderen deftigen Gerichten: Quitten, lange ein Symbol für Liebe, Glück und Fruchtbarkeit, sind eine vielseitige Delikatesse.

Rezeptseite auf Seite 17.